Das Brennen der Dämmerung
Herzlich willkommen im Reich der Fantasie!
Ich freue mich, dass ich Sie auf dieser (Unter-) Seite begrüßen darf.
Als ich vor einigen Jahren mit dem Schreiben begann, war meine erste Tat nicht, eine Kurzgeschichte zu verfassen. Vielmehr war die Idee für eine Fantasy-Triologie geboren. Der erste Band entstand recht schnell und ich war mächtig stolz auf das Werk. Natürlich fing ich sofort mit Band Zwei an und meine Freunde waren begeistert!
Doch als ich nur einen Ausschnitt in einem Autorenforum postete und dieser komplett zerfetzt war, landete auch das Manuskrip im Papierkorb ... Ich stand an einem Scheidepunkt: weiter schreiben oder aufgeben?
In jahrelanger Kleinstarbeit lernte ich das Handwerk des Schreibens. Meine Triologie "Amrodras - Die Macht des Steines" wanderte aus dem Papierkorb zurück und hat nun einen festen Plaz in einer Schublade. Und wenn ich ehrlich bin: Ich mag die Geschichte immer noch. Hin und wieder lese ich hinein, schüttel zwar auf der einen Seite meinen Kopf über soviel Quatsch, den ich dort verzapft habe, aber freue mich zugleich, dass ich nicht aufgegeben habe. Sozusagen ist "Amrodras" mein Glücksbringer geworden.
Seither hatte ich mich nur noch in Kurzgeschichten an Fantasy gewagt, und auch das nur äußerst selten.
Doch zwei Figuren aus "Amrodras" ließen mir keine Ruhe: Franziska und Miranel.
Franziska war dort eine junge Frau, die sich in eine Parallelwelt begeben muss, um die Welt zu retten. Miranel hingegen war ein Dämon, der ihr aber im Kampf gegen andere Dämonen und Ungeheur zur Seite steht.
Ja, da waren sie nun: Franziska und Miranel. Zwei Figuren, die ich viel zu sehr mochte, um sie in der Schublade zu lassen.
Also "kramte" ich sie wieder heraus, setzte sie in unsere Welt (nach Dresden, um genauer zu sein) und machte aus Miranel einen Vampir - und schwupps! - die Idee zu das "Brennen der Dämmerung" war geboren.
Im Endeffekt habe ich drei Jahre an diesem Manuskript geschrieben, gefühlte dreihundert Mal überarbeitet und drei Mal von vorn begonnen.
Doch Ende September/ Anfang Oktober 2011 erhielt ich die Druckfahnen von meinem Verlag. Ein letztes Mal durfte ich meine Geschichte um den Vampir, der keiner sein möchte, und Franziska, der Vampirjägerin, durcharbeiten. Ein Stück weit hieß dies auch Abschied nehmen, von mir lieb gewordenen Figuren. Dennoch war es ein gutes Gefühl, als ich alles "absenden" durfte ...
Denn nun dürfen auch Sie, liebe Leser, Franziska und Miranel auf ihrem beschwerlichen Weg begleiten.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!
Ihre Sandra Rehschuh